Bericht Jahresfahrt 2026 - Regensburg und Altmühltal

 

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 Bild: Franka Schneider

Die Jahresfahrt 2026 führte den EV OG Schmidtheim unter ihrem Vorsitzenden Guido Wawer nach Regensburg und ins Altmühltal.

03.06. Nach der Hinfahrt mit Zwischenstopp in Rothenburg ob der Tauber bezogen wir unser Quartier in Kinding. Von dort aus nahmen wir unsere Ziele für die nächsten drei Tage in Angriff.

Nach dem Abendessen überraschte uns der Gastwirt des Hotels mit sehr guter hausgemachter Musik auf der Ziehharmonika. Seine Gesangstexte trugen zu einer tollen Stimmung unserer Gruppe bei.

04.06. Mit unserem Reiseleiter Anton fuhren wir heute entlang der Donau durch das Altmühltal. Das Altmühltal beginnt mit der Altmühlquelle an der Frankenhöhe nordwestlich von Leutershausen und endet in Kelheim an der Donau nahe Regensburg. Anton erklärte uns den Verlauf der Urdonau und insbesondere den Bau des Main-Donau-Kanal durch das Altmühltal. Durch sein sehr umfangreiches Wissen über das Altmühltal erfuhren wir sehr viel über die Besiedlung, über die Geologie, Flora und Fauna und sehr interessante Ereignisse und Besonderheiten dieser Gegend. Am Nachmittag unternahmen wir eine Donau-Schifffahrt verbunden mit der Besichtigung des berühmten Klosters Weltenburg.

05.06. Heute besuchten wir die wunderschöne Residenzstadt Regensburg mit Stadtführung. Über die berühmte steinerne Brücke aus dem 12. Jh. gelangten wir in die Altstadt.Die Brücke ist 310m lang, hat 16 Bögen und verbindet den Stadtteil Stadtamhof mit der Altstadt. Regensburg ist für sein gut erhaltenes mittelalterliches Zentrum bekannt. Mit dem Regensburger Dom besitzt die Stadt eine der bedeutendsten Kathedralen Deutschlands. Anschließend hatten wir noch genügend freie Zeit für eigene Erkundungen.

06.06. Einer der schönsten Abschnitte des Altmühltals führt durch die Landschaft zwischen Solnhofen und Eichstätt. Wieder begleitete uns unser Reiseleiter Anton.  Er führte uns zum riesigen Steinbruch Oberau, wo ca. 150 Millionen alter Korallenriffkalk abgebaut wird. Dort werden sehr viele versteinerte Pflanzen- und Tierfragmente gefunden.Ein Highlight dieses Tages war der Besuch der Stadt Eichstätt mit seinem berühmten Dom zu Eichstätt. Der prachtvolle Pappenheimer Altar (um 1495) im östlichen Querhaus, eine Stiftung des Kanonikus Kaspar Marschalk von Pappenheim, besteht vollständig aus heimischem Kalkstein und ist 9,5 m hoch und über 2 m breit. Im Schrein wird die Kreuzigung geschildert. Am Nachmittag besuchten wir noch die Befreiungshalle in Kelheim.

07.06. Auf dem Heimweg legten wir noch einen Zwischenstopp bis über die Mittagszeit in Würzburg ein. Wir besuchten den großartigen Schlossgarten der dortigen Residenz und schlossen mit der Bimmelbahn in Würzburg die Jahresfahrt 2026 ab.

 

Benno Hohn, Medienwart

 

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