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Foto: Klaus-Theo Kirchmann

 

Ein Besuch bei den Spessarträubern

Jahresfahrt 2019 der Ortsgruppe Schmidtheim im Eifelverein

Die fest in jedem Jahresplan verankerte Jahresfahrt der Ortsgruppe Schmidtheim im Eifelverein führte 39 Teilnehmer in diesem Jahr in den Spessart sowie in den benachbarten Odenwald, einer Gegend reich an Kunst- und Kulturschätzen und historischen Stätten. Als Standort hatte man in Frammersbach bei Lohr das Landhotel Spessartruh gewählt. Bereits am Anreisetag stand die Altstadt von Aschaffenburg auf dem Besichtigungsprogramm , u.a. mit seinem Residenzschloss allemal einen Stopp wert.

Am 2. Tag ging es nach Wertheim. Dort besichtigte die Gruppe die historische Altstadt im Rahmen einer Stadtführung, fuhr mit der bekannten Bimmelbahn „Gecko“ hinauf zur Burg und ließ den Tag mit einer Schiffstour auf dem Main ausklingen, die beeindruckenden Landschaftsbilder genießend.

Am 3. Reisetag stand die Stadt Lohr am Main im Zentrum des Interesses, wobei neben einer Stadtführung selbst das dortige Spessartmuseum den Schwerpunkt des Besuchs bildete. Für diejenigen, die das Leben der Spessartbewohner kennen lernen wollen, ist der Museumsbesuch ein Muss, begegnet man hier doch den berüchtigten Spessarträubern. Beeindruckend immer wieder die Fachwerkwerkarchitektur oder aber auch der Märchenbrunnen. Eine dreistündige Planwagenfahrt ins nahe Naturschutzgebiet Buchental , geformt vom Buchenbach, der einst 7 Mühlen antrieb, rundete das Programm für diesen Tag ab.

Ein Besuch von Schloss Mespelbrunn und die Erkundung der Stadt Miltenberg, auch „Perle des Mains“ genannt, bildeten die Höhepunkte des Programms am 4. Tag. Nicht umsonst gehören einige Stadtviertel zu den idyllischsten Altstadtpartien in Deutschland.

Auf einer großen Odenwaldrundfahrt lernten die Reiseteilnehmer am 5. Tag die weitläufigen und landschaftlich reizvollen Rotbuchenwälder des Odenwalds kennen Und natürlich stattete man auch dem barocken Kleinod Amorbach sowie der Fachwerkstadt Michelstadt, der größten Stadt im Odenwald, einen Besuch ab.

Der 6. Reisetag stand ganz im Zeichen der Bischofsstadt Fulda. Bei herrlichem Sonnenschein zeigten sich der Dom mit dem Grab des hl. Bonifatius, die Altstadt mit ihren Bürgerhäusern und das barocke Stadtschloss der ehemaligen Fürstbischöfe von ihrer besten Seite. Die sehr abwechslungsreiche Reisewoche fand damit einen denkwürdigen Abschluss.

Denn am darauffolgenden Tag musste man die Heimreise antreten. Für zwei berühmte Sehenswürdigkeiten, die an der Route in die Heimat lagen, legte man gern noch einen Zwischenstopp ein. Dabei handelte es sich einmal um die Besichtigung des Parks Schönbusch bei Aschaffenburg, einem der frühesten Landschaftsgärten in Deutschland, zum anderen um den Besuch der Zisterzienserabtei Eberbach am Rande des Taunus, weltberühmt durch die Verfilmung des Romans „Der Name der Rose“.

Ein besonderer Dank gilt Klaus-Theo Kirchmann für die Reiseplanung und die professionelle Reiseleitung. Die Jahresfahrt 2019 wird allen Reisenden mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben.

Bodo Bölkow